Haben Sie das schon gewusst?

  • Die populärste Sportart Ugandas ist Fußball.
  • Eine(n) Rolex gibt es in Uganda für wenig Geld fast an jeder Straßenecke.
  • In vielen ugandischen Haushalten ist das Abendessen die einzige bzw. die wichtigste Mahlzeit und es wird viel und reichlich gegessen.
  • Uganda liegt laut der Weltgesundheitsorganisation beim Alkoholkonsum weit vorne. Ugander trinken gerne den selbst gebrannten Gin aus Kochbananen, den „Waragi“ („War Gin“).
  • Rund 85 % der Gesamtbevölkerung Ugandas sind Christen.

Das und vieles mehr konnte man bei unserem ugandischen Kochevent am Freitag, den 2.3.2018, erfragen bzw. erfahren.

  • Unsere Köche rund um Joseph kommen aus München und dem Landkreis, sind begeisterte Fußballer und organisieren am 14.7.2018 in Taufkirchen ein ugandisches Turnier mit Mannschaften aus Europa.
  • Jeder der 32 Kochevent-Teilnehmer (11 Einheimische, 21 Flüchtlinge) bekam eine(n) Rolex.
  • Es gab leckere Speisen: gedämpfter Maniok und Süßkartoffeln, grüne Kochbananen mit Erdnusspaste, Sardinen im Erdnusssauce, gebratener Reis, Posho, Eggplants (Auberginen in Tomatenform) mit Bohnen, Salat und Kohl.
  • Die Teller waren reichlich gefüllt, so dass mancher danach einen Waragi benötigt hätte. Jedoch in Ermangelung desselben wurden unsere Bierbestände fast gänzlich aufgebraucht.
  • Bevor sich die Teilnehmer auf das Büffet stürzen konnten, wurde ein gemeinsames Gebet gesprochen.

Wissen Sie jetzt, was ein(e) Rolex in Uganda ist? Wer den englischen Begriff “roll of eggs”, also Eierrolle, mit Luganda-Akzent, einer in Uganda gesprochenen Sprache, schnell ausspricht – der landet bei “Rolex”.

Den nächsten Kochevent sollten Sie nicht versäumen. So einfach kommt man nie mehr in der Welt herum.

Jetzt noch einige Rezepte:

Rolex

Zutaten für 1 Rolex:

  • Zwiebel
  • Weißkohl
  • Karotte
  • grüne Paprikaschote
  • 2 Eier
  • 2 TL Öl
  • Salz
  • 1 Chapati (Mehlfladen, Rezept siehe unten)

Zubereitung:

Weißkohl, Zwiebel und Paprika klein hacken, Tomate klein stückeln und die Karotte schaben. Kleine Portionen dieser gehackten bzw. geschabten Zutaten mit den Eiern und einer Prise Salz gut verrühren. Die verrührte Masse mit ein wenig Öl vorsichtig von beiden Seiten hellbraun backen und zum Schluss ein Chapati drauflegen und kurz mit anwärmen. Das Omelett mit dem Chapati aus der Pfanne heben und mit dem Chapati unten auf die Arbeitsfläche legen. Einige Tomatenscheiben drauflegen und mit Salz und Chili abschmecken. Dann rolle Deine Rolex.

Chapatis

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Mehl
  • 100 ml Wasser, lauwarm
  • etwas Salz
  • 2 TL Öl
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig vermischen und ca. 15 Minuten kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Tuch abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.

Aus dem Teig kleine Bällchen formen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen, etwas kleiner als die Pfanne. Die Fladen nacheinander mit ein wenig Öl von beiden Seiten hellbraun backen.

Posho

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 Gramm Maismehl, wahlweise auch Maniokmehl
  • 500 ml Wasser
  • 2 TL Öl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wasser aufkochen lassen und Öl hinzugeben. Sobald das Wasser sichtbar kocht, das Mais- bzw. Maniokmehl hinein sieben und ununterbrochen für 20-25 Min rühren und kochen. Von der Herdplatte nehmen und für 2-3 Min. ruhen lassen.

Da Posho selbst generell einen eher faden Geschmack besitzt, wird das Gericht häufig mit einer herzhaften, afrikanischen Erdnuss-Soße serviert.

Mantoke (Grüne Kochbananen mit Erdnusspaste)

Zutaten für 4 Personen:

  • 8 Kochbananen
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 TL Chilischoten, frisch, gehackt
  • Pfeffer
  • 4 EL Erdnusspaste
  • Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel grob hacken, den Knoblauch je nach Geschmack hacken oder quetschen. Beides zusammen mit Chili in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. Dann die Kochbananen schälen, in Stücke schneiden und in die Pfanne geben. Bei nicht zu hoher Hitze braten. Pfeffer hinzufügen und zum Schluss die Erdnusspaste in die Pfanne geben und ein wenig schmelzen lassen (gemeint ist nicht die handelsübliche „Peanutbutter“ sondern echte Erdnusspaste). Aufpassen, denn sie brennt leicht an! Ist die Paste flüssig, ist das Essen fertig!

Dazu passt eigentlich am besten ein weißes Brot aus Afrika. Als Ersatz könnte man gut Ciabatta oder Baguette nehmen. Wer mag, kann natürlich auch Reis oder eine andere Beilage dazu nehmen.

Maniok (als Beilage statt Kartoffeln)

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kg Maniok
  • 3 EL Öl
  • Salz

Zubereitung:

Maniok gut mit einem Kartoffelschäler schälen, in ca. 6 cm lange und 2 cm breite Stücke schneiden, die Fäden aus der Mitte dabei entfernen, in kochendem Salzwasser ca. 30 Minuten weich kochen. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Maniok Stücke darin rundherum schön braun braten, evtl. nachsalzen. Heiß servieren.

Ein Teller Heimat – die ugandische Küche
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